Wenn die beste Freundin…

Theaterstück des Deutsch Jüdischen Theaters aus Berlin im Rahmen des Mittelhessischen Kultursommers am 1. August 2020 um 18.00 Uhr

Anlässlich der Restaurierung und Neueröffnung der „Gedenkstätte Speier Angenrod“ mit der interaktiven Ausstellung unter dem Motto „Verbinden – nicht Trennen“ präsentiert das Ensemble sein Großstadtmärchen „Wenn die beste Freundin mit der besten Freundin…“ im Getürms von Billertshausen bei Alsfeld.

Freundinnen (c) DJT Joachim Kelsch
Freundinnen (c) DJT Joachim Kelsch

Hintergrund:

Um 1880 gehörten 42 Prozent der Einwohner von Angenrod dem jüdischen Glauben an. Im Jahre 1942 wurden die letzten Bewohner dort im Haus Speier zusammengepfercht und anschließend von den Nazis verschleppt und ermordet.

In dem Stück werden die Welten von Großstadt und Landleben, verschiedenen Religionen und Lebensweisen sowie Zerstörung und Neugestaltung verbunden, denn sie gehören unweigerlich zusammen!

 Kuenstler (c) Joachim Kelsch
Kuenstler (c) Joachim Kelsch

Die drei Künstler/innen Alexandra Julius Frölich (Gesang), Eva Maria Kölling (Gesang) und Alexander Gutman (Klavier) lassen die wunderschönen Musikstücke und Lieder von Paul Abraham, Friedrich Hollaender, Mischa Spolianski und Werner Richard Heymann (jüdische Komponisten der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts) erklingen, eingebettet in eine moderne Geschichte von heute.

In dieser werden die arbeitslosen Künstlerinnen Edith und Griseldis vom Jobcenter zur Renovierung der Gedächtniskirche abgestellt, da der Besuch des Papstes bevorsteht.

Das Theaterstück findet im Getürms von Billersthausen statt, einer als katholische Kirche gegründete und seit der Reformation lutherische Kirche, die etwas außerhalb, inmitten des Friedhofs von Angenrod, liegt.

Der Eintritt kostet 18 Euro, ermäßigt: 12 Euro.

Anmeldungen sind erforderlich per Mail: christiane.kranz@freenet.de oder Mobiltelefon: 0175-2512629 oder 0162-1944446.

Bitte einen Mundschutz mitbringen!