Vom Ursprung der Musik auf der Zeiteninsel (NEUER Termin!)

Im Rahmen des „27. Kultursommer Mittelhessen 2019“ lädt der Verein Karuszel Gebirgskulturen zu der Veranstaltung „Vom Ursprung der Musik – Klänge auf archaischen Instrumenten“ am Sonntag, den 28. Juli 2019, ab 17.30 Uhr in den archäologischen Park „Zeiteninsel“ bei Marburg ein.

Das neu enstehende Freilichtmuseum wird in unmittelbarer Nachbarschaft zu den original Fundstellen an fünf Zeitstationen über 11.000 Jahre Landschafts- und Kulturgeschichte informieren. Es zeigt, dass dieses Gebiet südlich von Marburg schon sehr früh besiedelt war. Zu besichtigen sind bereits zwei nachgebaute Langhäuser aus der Jungsteinzeit und der germanischen Kaiserzeit.

In einem dieser frühgeschichtlichen Häuser, dem 34 Meter langem „Rössenhaus“ aus der Zeit von 4.000 v. Chr., wird der Schlagwerker Olaf Pyras ein Kaleidoskop früher Musik auf historischen Instrumenten zu Gehör bringen.

Seine steinernen Klangstelen verwandeln sich zu einem riesigen Xylophon. Die Balken und Sparren des Hauses sowie das mit Stroh gedeckte Dach erzeugen eine mystische Atmosphäre.

Als moderner Gegenpol wird Olaf Pyras, Schlagwerker aus Gudensberg-Deute, das Stück „Waves“ des Dänen Per Nörgard (geb. 1932) aufführen, eine Zeiten- und Klangwelle, die durch Instrumente, Frequenzen und Wahrnehmungen führt und so die Spannweite der Stücke auf 10.000 Jahre ausdehnt.

Treffpunkt für die Veranstaltung ist das Cafe „Zeitlos“, Wenkbacher Straße 16, 35096 Weimar-Argenstein. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Weitere Informationen und Kartenvorbestellung per Mobiltelefon: 0162-1944446

Mehr über die Zeiteninsel im HESSENMAGAZIN.de <-KLICK.

Klub Siebenundzwanzig – Gesprächskonzert: Musik und Poesie in Hochwaldhausen

Eine Eventlocation der besonderen Art (c) Brigitta Möllermann

Die verwaiste Sägewerkshalle des ehemaligen Holzwerks Bruno Berthold liegt zwischen dem Vulkanradweg und dem Grebenhainer Dorf Ilbeshausen-Hochwaldhausen und bildet mit ihrem Shabby Chick (abgeschabten Charakter) ein ideales Bühnenbild für den „Klub der Siebenundzwanzig“. Hier wird die Geschichte der früh verstorbenen Musiker erzählt und gesungen, die alle mit 27 Jahren das Zeitliche gesegnet haben: Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison und Kurt Cobain.

Als weitere Gemeinsamkeiten neben dem Todesalter werden häufig der exzessive Lebensstil der Künstler, ihr außergewöhnlicher musikalischer Einfluss sowie die spezifischen Umstände ihrers Todes genannt. In der alten Sägewerkshalle werden die fünf Stammmitglieder um zwei Musikerinnen – Alexandra (1942 bis 1969) und Amy Winehouse (1983 bis 2011) – erweitert, die ebenfalls mit 27 Jahren auf mysteriöse Weise starben.

Am Samstg, 13. Juli 2019, werden sie für einen Abend wieder lebendig durch die eindrucks- und ausdrucksstarken Stimmen von Tina Ballas, Katia Gischel, Martin Harnack und Marina Scheich. Sie tragen die Songs der verstorbenen Künsterl*innen gemeinsam mit dem Gitarristen Gerry Barth vor – präsentiert in eigener Interpretation.

Als „Freunde des Stilbruchs“ sind die Musikerinnen Tina und Katia im südlichen Vogelsberg sehr bekannt und bewegen sich sicher zwischen allen stilistischen Ebenen. Martin Harnack ist der berühmteste und vielseitigste Undergroundmusiker im Vogelsberg und übernimmt mit seiner Musikpartnerin Marina den Jim Morrison-Part.

Zwischen den einzelnen Musikstücken wird ein Blick auf das Leben und Sterben der MusikerInnen gewährt und teilweise inszeniert, so dass die Besucher einen stimmungsvollen Klubabend erleben. Die Veranstaltung ist gefördert durch den Mittelhessischen Kultursommer. Der Eintritt beträgt 8 – 12 €, Reservierungen per Telefon: 0162-1944446 und Abendkasse.

Datum: 13. Juli 2019, 19:30 Uhr

Ort: Altes Sägewerk Berthold in 36355 Grebenhain-Hochwaldhausen, Am Fiebig 12-13

Veranstalter: Karuszel-Gebirgskulturen e.V., www.karuszel.de