Vom Umgang mit Dämonen

Freitag 23.09.22 um 19: Uhr in der Synagoge Feldatal-Kestrich

Kestrich. Überraschendes Ergebnis einer Vogelsberg Exkursion: Hier sind mehr Dämonen anzutreffen als vermutet. Und so entstand eine einstündige Multimedia- Performance, „Vom Umgang mit Dämonen“, die in der renovierten Synagoge  in Feldatal-Kestrich am Freitag, den 23. September um 19.00 Uhr zu erleben ist.   Unterstützt wird die Veranstaltung vom Kultur-Sommer Mittelhessen 2022 und Karuszel. Originell plazierte Lesungen in Kombination mit Filmen entführen den Besucher in eine geisterhafte Parallelwelt. Die Idee, sich mit Dämonen zu beschäftigen, fußt auf den nächtlichen Dämonenumzügen in Herbstein, die alle 4 Jahre stattfinden. Daraus entstand ein schaurig schöner Videofilm von Claus Schwing und somit die Grundlage der ungewöhnlichen Performance.

Bendt Schulz, Schriftsteller aus Holzburg in der Schwalm, setzt das Thema „Vom Umgang mit Dämonen“ mit anspruchsvollen literarischen Erzählungen in subtiler Form um. Diese Erzählungen sind Ausdruck seiner These:  Geister und Dämonen werden zwar regelmäßig ausgetrieben, aber wohin gehen sie? Sie verschwinden ja nicht. Sie nisten sich in unsere Paarbeziehungen ein und verführen uns zu bizarren Verhaltensweisen. Und sie tauchen in unseren Träumen und Albträumen auf.  Auch wenn wir also glauben, die Dämonen ausgetrieben zu haben – sie sind da.

Die oft ironischen, aber immer ernsten literarischen Betrachtungsweisen der Erzählungen werden ergänzt durch Geistern und Dämonen, die Claus Schwing aus der Filmfabrik Kölzenhain  auf seinen Streifzügen durch die Vogelsberger Provinz in Film und Bild festgehalten hat.  Da sind die Untoten, die in einem abgelegenen Sippenfriedhof  ihr schauriges Unwesen treiben, oder die Geister, die im Schloss Eisenbach zum dämonischen Bankett einladen. Schaurig schön sind auch die nächtlichen Maskenumzüge in Herbstein, die in einer einzigartigen Dämonen- Dokumentation erstmalig zu sehen sind.

 Vom Umgang mit Dämonen – eine spannende Begegnung in Wort und Bild mit einer nicht immer sichtbaren Welt.

https://kultursommer-mittelhessen.de/events/vom-umgang-mit-daemonen/

Bilder von der Veranstaltung

 

 

 

Konzert, Meiches Totenköppel 14.08.22

 

„In 80 Minuten um die Welt“

Renaissance-Konzert mit „Fildelrunde Bundweis‘ in der Totenkirche.

Nach einer langen Pause organisiert Karuszel-Gebirgskulturen 

innerhalb des mittelhessischen Kultursommers wieder ein Konzert  am Totenköppel:

In der archaisch anmutenden Totenkirche  wird die  Gruppe „Fidelrunde Bundweis‘  aus Eisenach die in der Renaissance aufkommende Spielweise räumlich umsetzen. Die mit Fideln und Gamben dargebotenen Musikbeiträge werden damit einen hörbaren musikalischen Lustgarten erzeugen.  Erleben doch Gamben gegenwärtig zunehmend eine Renaissance, weil die gemeinhin als Knie- oder auch Fußgeige bekannten Instrumente „eine weit lieblichere Resonanz“ (Zitat Michael Praetorius) als Armgeigen geben. Die MusikerInnen des Ensembles singen und spielen Lieder und Instrumentalkompositionen der Renaissance-Epoche und des Frühbarocks in unterschiedlichster Vokal- und Instrumentalbesetzung. Das Publikum kann gespannt sein, Stücke von Jacobus Gallus, John Dowland, Michael Praetorius, Gasparo Zanetti, Johann Steuerlein, Orazio Vecchi und Johann Hermann Schein in der außerordentlichen Akustik des Raums  zu Gehör bekommen.
Ihr umfangreiches Renaissance-Instrumentarium umfasst  außer den Gampen weitere Streich- und Zupfinstrumente, vielerlei Blockflöten und Rohrblattinstrumente in allen Stimmlagen sowie diverse Schlaginstrumente.
Das aus Thüringen stammende Ensemble alter Musik übt bereits seit 20 Jahren eine rege Konzerttätigkeit aus und erfreut sich damit auch überregional wachsender Beliebtheit.

Angela König bestimmt  mit ihrem klaren Gesang einen Großteil des Programms und wird die außergewöhnliche Akustik des mittelalterlichen Raums ausreizen.

 

 

MusikerInnen:

Tilman Reinhardt, Waltershausen: Tenorgambe, Trumscheit, Bariton (Voc.)
Karina Wolf, Eisenach: Diskantgambe, Alt (Voc.)
Angela König, Eisenach: Bassgambe, Renaissance-Blockflöten, Sopran (Voc.)
Bernhard Stephan, Eisenach: Altfidel, Altgambe, Percussion, Bariton (Voc.)
Thomas Riel, Eisenach: Bassgambe, Diskantgambe, Renaissancelaute, Bariton (Voc.)

 

Ort ;

Totenkirche auf dem Totenköppel bei Lautertal-Meiches, 14.August 17.00 Uhr

Karuszel –Gebirgskulturen , Anmeldungen unter 01621944446

In achtzig Minuten um die Welt

Mein bewegtes Leben, 25.06.22 in Mücke

 

Karuszel im Rahmen des 

 

 

Ort : Weinstube „Weinstein“ in Mücke-Flensungen, Hauptstraße 7
Zeitpunkt : Samstag , der 25.Juni 2022 , 19.30 Uhr

Im abwechslungsreichen Vortrag von Texten und E-Piano-Musik- eigene Stücke angelehnt an die Werke von Elvis Presley, Beatles, Stones, Led Zeppelin, Pink Floyd bis hin zur Techno Music- erzähltder Lebenskünstler Hans Schrewe/Bad Karlshafen in kurzen Geschichten seine Erlebnisse ab dem 2. Weltkrieg: beginnend mit der Leichtigkeit des Lebens als Kleinkind auf einer Touristen-Insel, von dort über das wundervoll beschauliche einfache Leben in einem Moordorf hin zu den Abenteuern als Schulkind im urbanen Großstadtviertel St. Pauli. Hans Schrewe erzählt von einer Zeit als er am Klavier, mit Klaus Doldinger am Saxophon und Udo Lindenberg am Schlagzeug unter tosendem Beifall der Zuschauer gegen den erbitterten Widerstand seiner Eltern anmusizierte. Der vergnügliche Abend erzählt die Geschichte der letzten 70 Jahre im Spiegel eines Lebens der 68er
Generation, eines Mannes, der sich nicht wie viele seiner Zeitgenossen in Posten und Karrieren seiner Ideale beraubt hat.

Einführung durch Hjalmar Kause.                                                  Catering Michael Bastian

 

 https://kultursommer-mittelhessen.de/events/mein-bewegtes-leben/

Presseartikel:

 

Weiku Bitu Koru Tokösch!

 

KulturReise zu Kraftorten im Vogelsberg

Datum:             19. Juni 2022

Beginn:             9 uhr 30  Stockhausen Müserstraße 1  (Parkmöglichkeiten am Schloss und an der Schlossstraße)

Ende                   16.30 Uhr Stockhausen am Schloßpark Müserstraße 1

Anmeldung zur Kulturreise an jomiru@gmx.com oder 01621944446

Die Anmeldungen bitte bis zum  29. Mai 2022

Kosten für die Reise incl. Mittagsimbiss am Taufsteinturm         60 ,- €

Es gelten die jeweils gültigen Corona-Regeln

Mit einem alten Omni-Bus ( BJ 1962) werden 5 verschiedene  Kraftorte  im größten Vulkanmassiv Mitteleuropas angesteuert, in denen die Energien Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz erfahren werden können. Aufgeladen mit kleinen Musikstücken, Texten, Tanz und Performance erlebt das Publikum  an  den Beispielorten nicht nur die Entstehung dieser einzigartigen Landschaft , sondern auch deren Urbarmachung und Besiedlung  sowie  die Bildung  von Kulturen und Religionen. In der vielschichtigen Reise werden alle Sinne angesprochen, Es beginnt mit dem Element Holz in der Weidenkuppel  „In Hawei“ Stockhausen, dem Frühling, dem Morgen und im Osten, die Farbe des Elements ist grün, es schmeckt sauer  und das Gefühlselement ist Wut und Kreativität. Hinter dem Element Feuer, das am höchsten Punkt des Vogelsbergs am Bismarckturm inszeniert wird, stehen  der Süden, der Sommer, der Mittag, die Farbe Rot, die Freude und der Geschmack Bitter. Bei dem Element Erde spielen die Dämmerung, die Mitte, die Übergänge und die Farbe Gelb ineinander. Außerdem  wird hier gegrübelt und sich konzentriert und man schmeckt die Süße. Der Metallgeschmack ist scharf und man befindet sich am Abend, im Herbst und im Westen mit der Farbe weiß. Begleitendes Gefühl ist die Trauer. Das allgegenwärtige salzige Wasser bedeutet Nacht, Winter, Norden und seine Farbe ist nachtblau. Durch die Reise werden alle  besonderen Punkte miteinander verbunden und man erlebt die Dynamik der 5 Elemente am eigen Leib- auch durch verschieden schmeckenden  kulinarische Beigaben.

 

 

 

Tänzerin:          Simone Obenhack ( Moderner Tanz)              Weidenkuppel

             

Texte:                 Thomas Ruhl   (Lesung)                                         Bismarckturm

      

Gesang:             Heather   ( Lied von der Erde)                             Konradsruhe

(Bild fogt)

 

Experiment:    Martin Harnack (Performance)                          Totenköppel

                   

Musik:                Peter Mcaven (Konzertgitarre)                          Quellenkult Schwalm  

(Bild folgt)

Link zum Vimeo-Video von Sonja Toepfer:

https://vimeo.com/727485321                                                    Passwort: 4Bus